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tennengauer_nachrichten

 

zum Artikel der
Tenne
ngauer Nachrichten
vom 05. Mai 2011

2. INTERPROFESSIONELLES GERONTOPSYCHIATRISCHES

FORUM –TENNENGAU

 

„ Interprofessionelle Zusammenarbeit kann als ein sozialer Prozess definiert werden,

in dessen Rahmen Professionelle unterschiedlicher Art,

im Hinblick auf die Lösung komplexer praktischer Probleme zusammenarbeiten,

die mit den Mitteln der einzelnen beteiligten Professionen nicht zufrieden stellend bearbeitbar sind.

Sie zielt auf die koordinierte, systemische statt sektorielle Bearbeitung der Situation von Patienten.

Die Zusammenarbeit soll sowohl die Effektivität wie auch die Effizienz erhöhen

.“ (Obrecht 2005)*

 

 

Ort: Seniorenwohnheim Abtenau, Markt 25, 5441 Abtenau

Datum: 7.März 2012, 19.30

 


 

 

Unter diesem Motto sind  Interessierte aus allen Berufsgruppen herzlich eingeladen,

mittels eines Fallbeispiels aus der gastgebenden Institution (diesmal das Seniorenheim Abtenau) diese interprofessionelle Zusammenarbeit zu leben.

Nicht nur die Diskussion und gemeinsame Findung von Lösungsansätzen soll im Mittelpunkt stehen, sondern  auch die Erörterung

aktueller Themen aus dem Bereich der Geriatrie.

 

Fachärtztliche Beratung: Prim.Dr.Olaf Rossiwall, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie


Anmeldung  erbeten bis 1.März 2012 unter

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 06243 2300 100

 

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Helga Schloffer

(Gesundheitsnetzwerk Tennengau)

 

 

*Obrecht (2005), Interprofessionelle Kooperation als professionelle Methode, Vortrag an der

Fachtagung „Soziale Probleme und interprofessionelle Kooperation“,Zürich.

 

 

 

Alzheimer -Projekt der Höheren land-

und forstwirtschaftlichen Schule in Ursprung/Salzburg

Vergessen verstehen – Jugend & Alzheimer

Dr. Helga Schloffer & Prof Dr.Konrad Steiner

Demenz  ist eine Krankheit, die nicht nur das Individuum selbst betrifft, sondern das gesamte familiäre System.

Rollen und Aufgaben verteilen sich neu, die veränderten Umstände, die eine Demenzerkrankung mit sich bringt,

fordern alle Ressourcen, Kinder und Jugendliche sind davon nicht ausgenommen.

 

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Gesundheits-Pionier Tennengau

(23. Mai 2011)

Netzwerk. Der Bezirk Tennengau ist seit 16 Jahren Modellregion für Gesundheitsprojekte.
Bewährt haben sich das Entlassungsmanagement oder die aufsuchende Seniorenberatung.

HALLEIN. „Wir waren ein gutes Zwei-Mann-Team", resümierten Pflegedirektor Karl Schwaiger vom Krankenhaus Hallein und Allgemeinmediziner Christoph Dachs über die 16 gemeinsamen Jahre im Vorstand des Gesundheitsnetzwerkes Tennengau. Das neue Dreier-Team Hajo Klingler. Gundula Göbel und Helga Schloffer decke die Bereiche Allgemeinmedizin, Pflege und Psychologie ab - was die Lebensrealität der Menschen widerspiegle. Insgesamt 28 Gesundheits-Anbieter und soziale Dienste sind Mitglied im Tennengauer Gesundheitsnetzwerk, das als Modell für ganz Westösterreich eingeführt wurde. Ziel ist es, die Patienten mit Projekten möglichst maßgeschneidert zu versorgen - und gleichzeitig Kosten zu sparen. Ein Beispiel dafür ist das strukturierte Entlassungsmanagement im Krankenhaus Hallein: Patienten und Angehörige werden in enger Zusammenarbeit mit den Hausärzten auf das Leben nach dem Krankenhausaufenthalt vorbereitet. Das Ergebnis: Die Anzahl der Krankenhausaufenthalte und die Tage pro Aufenthalt konnten gesenkt werden - und damit die Kosten.

Verblüffend: Auch die Kosten für die Nachfolgebetreuung durch den Hausarzt gingen zurück. Das Gesundheitsnetzwerk rechnet damit, dass das Halleiner Modell in ganz Salzburg, wenn nicht österreichweit, übernommen wird. Beim Modell der aufsuchenden Seniorenberatung wurde diese Hoffnung freilich bislang enttäuscht: Trotz zweier wissenschaftlicher Studien sträube sich das SP-geführte Sozialressort, das Modell auf ganz Salzburg auszudehnen. Dabei werden alle 80-Jährigen telefonisch kontaktiert und, wenn es gewünscht wird, in den eigenen vier Wänden zum Thema Pflege beraten. Schwaiger bedauerte, dass das Thema zum Streitthema zwischen ÖVP und SPÖ geworden sei. Das ebenfalls SP-geführte Sozialressort in Tirol sei jedenfalls gerade dabei, die aufsuchende Seniorenberatung flächendeckend einzuführen. Für einen flächendeckenden Betrieb im Tennengau wären 60.000 Euro pro Jahr nötig.

team_gesundheitsnetzwerk


Neuer Vorstand: Karl Schwaiger (KH Hallein) und Christoph Dachs (v. r., mit Gf. Gabi Pichler) übergaben an Gundula Göbel (KH Hallein), Hajo Klingler und Psychologin Helga Schloffer (v. I.).